Während ich die letzten beiden Male zu Laura geflogen war, hieß es heute Abend wieder für sie Let’s go to Berlin. Zu unserem morgendlichen Ritual, zu skypen, waren wir aus zeitlichen Gründen nicht gekommen. Stattdessen erreichte mich im Verlauf des Vormittags eine E-Mail von ihr.
„Heute Abend kannst Du Dich auf einen schönen Deep Throat freuen. Dein Schwanz ist sowas von fällig! Erst lutschte ich ihn Dir schön hart. Dann möchte ich von Dir so dermaßen in den Arsch gefickt werden, dass ich richtig geil komme. Schafft das Dein Schwanz? Oder soll ich mir gleich den schwarzen Dildo nehmen? Und mit 1x gebe ich mich heute nicht zufrieden! Ich will gefickt werden! Und zwar mehrmals. Im Doggystyle. Ganz tief drin. Mir egal WIE Du es schaffst. Und wenn Du Dich über mich stellst und mich von oben im Stehen fickst. Hauptsache er geht so tief wie möglich rein! Keinen Millimeter Platz möchte ich spüren! Beim zweiten Fick will ich übrigens abspritzen! Also feil Dir gefälligst die Nägel, nimm ordentlich Gleitgel und lass mich verdammt noch mal schreien! Wenn Du es gut machst, werde ich Dich anschließend mit einem Blow Job belohnen und Deinen Saft schlucken. Trinke heute schon den ganzen Tag nur Wasser. Meinen Teil habe ich somit erfüllt. Jetzt bist Du dran! Also sei schön brav und tue was ich Dir sage. Dann stehen die Chance nicht schlecht, dass ich meinen Toyboy auch verwöhne.“
Vollkommen schockiert starrte ich auf den Text. Die einzige Regung zu der ich fähig war, war die in meinem Schwanz. Noch nie zuvor hatte mir Laura, hatte mir überhaupt irgend eine Frau jemals eine solche Nachricht geschrieben. Dirty Talk war etwas Herrliches, dachte ich und las die Nachricht gleich noch einmal durch. Wie hemmungslos sie ihre Worte gewählt hatte und spürte die Erregung einmal mehr auch bei mir.
„Dann möchte ich von Dir so dermaßen in den Arsch gefickt werden, dass ich richtig geil komme.“ Bedeuteten diese Worte, dass sie es heute Abend ausnahmslos anal wollte?
„Schafft das Dein Schwanz? Oder soll ich mir gleich den schwarzen Dildo nehmen?“
Eine berechtigte Frage, schmunzeln ich. Offenbar war er derjenige, den sie heute Abend von vorn herein favorisierte.
„Mit 1x gebe ich mich heute nicht zufrieden!“
Wie sehr ich es liebte, wenn sie mich derart unter Druck setzte, wenn ich Gefahr lief, ihr nicht entsprechen zu können. An diesem Zustand war ich verdammt nahe dran, dachte ich und spürte wiederholt in den Zustand meiner Erregung hinein. Selbige konnte im Verlauf eines intensiven Vorspiels derart groß werden, dass ich schlicht und ergreifend überreizt war, so dass ich zwar erregt war, jedoch keine vollständige Erektion mehr aufbauen konnte und somit nicht einmal zu einem ersten, geschweige denn zweiten Mal fähig war! Es brauchte nicht viel, um zu erkennen, dass ihre Nachricht die Qualität eines solches Vorspiels besaß … nein … dass wir uns vielmehr inmitten eines solchen bereits befanden!
Die Vorstellung, ihr nicht genügen zu können, weshalb sie mich alsbald dazu aufforderte, wieder von ihr zu lassen, um nur noch mit dem schwarzen Dildo weitermachen zu dürfen. Und so ging ich ins Schlafzimmer und legte ihn schon mal bereit. Eine Ménage-à-trois unterhielten wir mit ihm ohnehin! Kaum hielt ich ihn in der Hand, wurde ich mir seiner Größe einmal mehr bewusst und gestand mir ein, dass es mein Schwanz mit ihm niemals würde aufnehmen können.
„Keinen Millimeter Platz möchte ich spüren!„, rief ich mir ihre Worte in Erinnerung. Wenn es jemand schaffte, dann er. Während es mein Schwanz im besten Falle auf 15 mal 4 Zentimeter schaffte, besaß er die Maße 20 mal 5.
„Dann möchte ich von Dir so dermaßen in den Arsch gefickt werden, dass ich richtig geil komme!“
Damit stand fest, wonach ihr heute Abend stand, dass das Vorspiel sobald wir uns von Angesicht zu Angesicht sahen definitiv zu Ende war.
„Deine Arschfotze ist heute sowas von fällig!“, antwortete ich in dem Wissen, dass sie diese Worte nur noch mehr anheizen würde. Sie hatte ihren Tag bis zum Abflug minutiös geplant, insofern wunderte es mich nicht, dass von ihr daraufhin erst einmal nichts mehr kam.
„Übrigens. So fliege ich gleich. Ohne BH und Slip. Und Du kannst gar nichts dagegen machen.“, erhielt ich eine weitere Nachricht in den späten Nachmittagsstunden von ihr. Ihren Worten hatte sie ein Foto beigefügt, auf dem sie mich mit einem überaus provokanten Blick anschaute. Das Foto kam einer Porträtaufnahme gleich, das sie von Kopf bis zum Bauchnabel zeigte. Ihr Gesichtsausdruck passte hervorragend zu ihren Worten, dachte ich, als ich zeitgleich auch auf ihre Kleidung achtete. Laura trug ein weißes, eng anliegendes Top, das auf frivole Weise ihre Brustwarzen zeigte! Sofort dachte ich an die Klimaanlagen, sowohl im Flughafen, als auch im Flugzeug und war mir sicher, dass der Anblick noch weitaus frivoler werden würde.