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Russisches Roulette /// Ein Fetisch, einzig und allein für sie

In den darauf folgenden Tagen, gab sie mir zu verstehen, dass sie immer wieder an meine für sie völlig unerwarteten, bisweilen kuriosen Phantasien gedacht hat und bat mich schweren Herzens um Gehör.
Nach kurzem Zögern fragte sie mich schließlich, ob ein entsprechender Gedanke in Bezug auf das Zulassen von Berührungen Fremder auch bei mir bestand.
Nachdem ich ihr versicherte, meinen Phantasien einzig und allein in die bereits beschriebene Richtung folgen und dabei sowohl ihrem, als auch meinem Geschlecht fernbleiben zu wollen, atmete sie erleichtert auf und gab sich befreit.
Solange nur sie in den Genuss kam, konnte sie es sich also vorstellen? Als ich sie bei diesem Gedanken anschaute, blickte auch sie mich an.
„Ich habe noch etwas.“, setzte sie mit einem Mal fort.
„Erregt es Dich eigentlich auch, wenn eine andere Frau diesem Fetisch entspricht?“

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Russisches Roulette /// Wie sexuell konnte der Mensch eigentlich sein?

Während ihr letzter Besuch gerade einmal wenige Wochen her war, lag meiner bereits mehrere Jahre zurück.
Nachdem wir uns schließlich umgezogen hatten, standen wir mit riesigen Handtüchern umhüllt in der Mitte des Raumes und suchten uns einen Platz. Bevor sie sich neben mich setzte, blieb sie jedoch zu meiner Verwunderung mitten im Raum stehen und legte ihr Handtuch in vollem Umfang ab.
Als ich dabei etwas verlegen um mich herum schaute, erkannte ich, dass sich beinahe jeder von ihnen für die Art ihrer Vorstellung interessierte. Ich wurde nervös, doch nicht nur aus Gründen der Eifersucht, sondern auch, weil mich diese Erkenntnis auf subtile Weise erregte.
Ihre im Grunde genommen nur natürliche Offenheit in einer gemischten Sauna anzusprechen oder gar zu kritisieren, hielt ich für übertrieben und begann mit einem Schmunzeln über Spielregeln während eines Saunabesuches in der Partnerschaft zu sinnieren.

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Russisches Roulette /// Phantasie oder Realität oder beides?

Den eigenen Phantasien auf dissoziiertem Wege zu folgen und sich der dabei entstehenden Erregung hinzugeben war das eine. Viel komplexer wurde es jedoch in dem Moment, in dem man überlegte, sich der Realität, wenn auch nur sehr zaghaft zu nähern, gerade wenn etwas wie Liebe auf dem Spiel stehen konnte. Ähnlich wie die Verfilmung eines Romans konnten die Bilder auf der Leinwand mal mehr und mal weniger herbe Enttäuschungen bereithalten, Schauspieler weniger auf Grund ihrer Rolle, sondern mehr auf Grund ihres zu Grunde liegenden Naturells als unpassend empfunden werden, Orte und Stimmungen, die nunmehr vorgegeben und eben nicht mehr der eigenen Phantasie überlassen wurden, als unwirklich empfunden, Texte, dem eigenen Anspruch an Humor oder Intellekt einfach nicht gerecht werden und zu einer zerstörerischen Desillusionierung führen. Das Gedankengänge wirkten wie sie wirkten, lag im Grunde genommen einzig und allein an uns und nicht am Einfluss Außenstehender oder doch? Lag in diesem Aspekt nicht eine vehement große Gefahr, nämlich die, dass die entsprechende Umsetzung als die eines anderen empfunden und folgedessen ihrer Wirkung beraubt wurde?

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Russisches Roulette /// Träume, die am Tage und die in der Nacht

Die zugrunde liegende Phantasie meiner wiederkehrenden Träume ist immer die gleiche. Weiblich, Mitte zwanzig, einsvierundsiebzig groß, bildhübsch, wird mal von einem, mal von mehreren wildfremden Männern gleichzeitig gefickt.
Meine Person, die an diesen Inszenierungen mal aktiv und mal passiv beteiligt ist, ist Teil dieser Phantasie, lässt sie überhaupt erst durch meine Anwesenheit zu einer solchen werden. Aktiv in der Form, als dass ich das eine Mal gleichfalls fordernd teilnehme, ein anderes Mal lediglich Hand an mir anlege, keinesfalls in den Genuss komme, selbst eines ihrer drei Löcher zu stopfen. Passiv in der Form, als dass ich mich abseits des Geschehens, mit Augenmaske und Keuchheitsschloss versehen, wiederfinde und dieser Orgie zu einem bizarren Beigeschmack verhelfe. In diesen Augenblicken also in denen ich auf dieses äußerst hedonistische Treiben blicke, bin ich dermaßen erregt, dass ich mich frage, ob ein Orgasmus auch ohne Berühren meines Schwanzes möglich ist und schaue auf das halbsteife, in einem Käfig aus Metall steckende Glied.

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Russisches Roulette /// Herausfordern wie man auf seine Umgebung wirkt

Wann immer wir uns im Laufe unseres Kennenlernens sahen, ihr Sinn für Ästhetik schien dafür verantwortlich, dass ihre mal glamourös, mal verspielt wirkende Art einer gewissen erotisch subtilen Linie treu blieb und stellte fest, dass sie dabei immer wieder mit einer gewissen Erhabenheit spielte. Diese Erhabenheit, die durch das perfekte Zusammenspiel von kultivierter Eleganz und kühler Distanz gleichermaßen lebte, war es, die mich von all ihren Wesenszügen scheinbar am meisten berührte. Ein Spiel, das eine mal etwas vertrauter zu wirken, ein anderes mal wieder vollkommen fremd.
Ihren nahezu perfekten Körper erkannte ich naturgemäß direkt am Anfang unseres Kennenlernens, ihre exhibitionistische Frohnatur kurz darauf. Bevor diese Gewissheit mehr und mehr in mein Bewusstsein drang, ereilte mich eine leise Vorahnung während eines weiteren ersten Dates. Ein Spiel, das zu diesem Zeitpunkt noch völlig unschuldig daherkam, im Nachhinein betrachtet jedoch einen perfekten Spielplatz für uns beide bedeutete. Schien sie sich gemäß ihrer Taktik auf den nächsten Spielzug vorzubereiten, meinte ich eine ganz andere Absicht zu erkennen.

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