„Dieses Modell ist auch schön.“, sprach ich schließlich zu ihr. Laura, die insofern darauf reagierte, als dass sie etwas auf Spanisch sagte. Offenbar hatte sie ihm meinen Satz übersetzt, denn gleich darauf richtete er seinen Blick auf mich und begann, meiner Einschätzung lächelnd zuzustimmen. Gleich darauf wechselte er seinen Blick wieder zu Laura. Keine Frage, so häufig wie er sie anschaute, empfand er nicht nur Sympathie!
Kaum war der Verkäufer wieder zurückgekehrt, begann Laura ihm zu verstehen zu geben, dass mir auch das andere Modell sehr gut gefiel, worauf er mir die roten Schuhe übergab und sich im Anschluss abermals auf den Weg machte. Während ich die roten Schuhe anprobierte, kam ich immer mehr zu der Überzeugung, dass mir das Modell in Braun um einiges besser gefiel.
Nachdem der Verkäufer mir wenig später auch dieses Paar übergeben hatte, positionierte er sich in unmittelbarer Nähe und beobachtete zurückhaltend aber dennoch interessiert das weitere Geschehen. Dabei fielen seine Blicke ähnlich wie bei meinem Sitznachbarn zur Linken immer wieder auf Laura, allen voran auf ihre Beine.
In dem Moment, in dem ich nach dem ersten Schuh in Braun griff, schaute mir Laura plötzlich überaus erwartungsvoll in die Augen, so als ob sie mir gleich etwas mitteilen wollte. Statt jedoch etwas zu sagen, begann sie plötzlich ihre Beine deutlich mehr als für die Situation, geschweige denn ihre Sitzposition angemessen, zu spreizen. Von dieser Tatsache vollkommen überrascht, wechselte ich meinen Blick reflexartig auf ihren Schritt, der nunmehr für jeden von uns in aller Deutlichkeit zu sehen war!
Schließlich versuchte ich mir nichts anmerken zu lassen und das Geschehen als unbedeutend und rein zufällig zu interpretieren und widmete mich dem zweiten Schuh. Aus dem Augenwinkel heraus erkannte ich, dass ihre Beine in der gespreizten Stellung verharrten.
Als ich erneut zu ihr schaute, blickte sie mich mit funkelnden Augen derart begierig an, dass ich mir augenblicklich die Frage stellte, ob ich jemals zuvor einen solchen Ausdruck im Gesicht einer Frau wahrgenommen hatte. Ihre Augen, die regelrecht leuchteten, weshalb ich davon überzeugt war, dass sie an diesem Schauspiel überaus Gefallen fand!
Dass Laura gerade mit weit gespreizten Beinen vor mir und damit vor uns saß, konnte ich kaum glauben und schaute wiederholt in ihren Schritt. Um mich herum war es auffällig ruhig geworden und versuchte vorsichtig nach links und rechts zu schauen. Das was für mich galt, galt anscheinend auch für beide Herren. Ob ich … nein … ob wir wollten oder nicht, unsere Blicke wanderten immer wieder sprunghaft in ihren Schritt, weshalb ich irgendwann nicht mehr anders konnte, als vor Verblüffung aber auch Erregung sowohl mit den Augen zu rollen, als auch versucht leise durchzuatmen.
Inwieweit eine Frau einem Flirt zugeneigt war, verriet in erster Linie ihre Körpersprache. Je mehr sie dabei ihre Beine öffnete, desto deutlicher signalisierte sie den Anwesenden: Verführen erwünscht! So wie Laura gerade dasaß, wollte sie gerade nicht nur flirten, sondern schrie förmlich: Hemmungsloses Ficken erwünscht! Dass sie das gerade nicht nur mir, sondern auch den anderen beiden kommunizierte, brachte mich schier um den Verstand, gerade weil beide nach wie vor immer wieder auf’s Neue zwischen ihre Beine schauen mussten.
Urplötzlich erinnerte ich mich an die Blicke des Mannes eine Etage tiefer. Wie unschuldig seine im Gegensatz zu diesen hier waren und spürte, dass meine Trance noch einmal um einiges intensiver wurde. Mein Empfinden wechselte fortan zwischen Verblüffung und Erregung. Offenbar war Laura exhibitionistischer veranlagt, als ich es jemals für möglich gehalten hatte.
Während der Verkäufer gelassen blieb und scheinbar im Stillen genoss, schien für den Herrn zu meiner Linken Contenance mittlerweile ein Fremdwort zu sein. Seine Aufmerksamkeit taumelte wie bei einem schwer angeschlagenen Boxer zwischen ihrem Gesicht und ihrem Schritt immer wieder hin und her. Seine Versuche, dieses überaus reizvolle Bild wenigstens ansatzweise zu verstehen. Die Tatsache, dass er dabei seiner scheinbar unbeschreiblichen Neugier und auch Erregung hoffnungslos erlag.
Während sie in dieser Position verharrte, begann Laura plötzlich wieder auf Spanisch zu sprechen und ihre Aufmerksamkeit nur noch mehr auf sich zu lenken. Keine Ahnung über was sie sich in der Folge unterhielten, ich wusste nur eins, in diesem Moment stand Laura zu unser aller Begeisterung fortan wie ein Showgirl im Rampenlicht! Die Legitimation, die sie ihnen damit aussprach, sich mit ihr zu unterhalten und dabei auch weiterhin zwischen ihre Beine schauen zu können. Dass sie sich mit ihnen unterhielt, während sie ihre Beine nach wie vor spreizte, zeigte mir … nein … zeigte uns, dass sie sich wissentlich auf frivole Weise gerade nicht nur mir präsentierte. Dass ich dabei kein einziges Wort verstand, ließ ein Gefühl der Isolation entstehen, die geradewegs in eine Demütigung überging. Meine Trance schien wie eine Achterbahn durch meinen Körper zu rasen. Ich fühlte mich, als ob ich gleich abheben würde!
Urplötzlich begann sie ihre Beine, so wie ein Schmetterling seine Flügel, leicht zu schließen und wieder zu öffnen, leicht zu schließen und wieder zu öffnen und ihrer Provokation auf diese Wiese nur noch mehr Ausdruck zu verleihen. Spielte mir meine Phantasie gerade einen Streich oder konnte es sein, dass sich dabei jedes Mal, wenn auch nur leicht, die Konturen ihrer Schamlippen abzeichneten?
Das einzige, das jetzt noch fehlte, dachte ich, war, dass sie aufstand, sich umdrehte und sich in gleicher Manier wie auf der Rolltreppe hinstellte, um ihnen auch noch ihren geilen Arsch zu zeigen. Dass das alles andere als abwegig war, lag auf der Hand, schließlich mussten wir irgendwann auch wieder aufstehen.